Tobago - Reisereportage für Liebhaber
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Printmedien der Reisebranche haben es nicht mehr leicht, sich beim Leser zu behaupten. Online-Medien sind der Trend. Allein auf der ITB Berlin 2013 hatten sich 250 Reise-Blogger aus aller Welt akkreditiert und berichteten zeitnah. Seit Anfang des Jahres bedient nun mein Blog den Wissensdurst rund ums Reisen. Persönliche Erfahrungen, Gastronomie- und Hotel-Tipps, News u. Pressemeldungen sowie Inspirationen und Reiseführer, jetzt auch per Suchwort schnell zu finden im: blog.Liebhaberreisen.de
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Die unbeachtete Insel in der südlichsten Karibik

Eine Trauminsel für den Urlaub zu wählen, scheint unbezahlbar und auch „Karibik“ hört sich teuer an. Zu diesem kleinen Eiland kommt man jedoch zu moderaten Preisen und trotzdem auf seine Kosten.

Was sonst, wenn nicht Palmenstrände, verbinden wir mit dem Wort Karibik. Exotik überall, bei der farbenfrohen Kleidung der Einheimischen, der Flora und den reichlich dargebotenen Früchten, den bunt angestrichenen Häusern und Fischerbooten, oder den ungewohnten Klängen der Steelbands. Wir landen auf Tobago und finden, was wir suchen.

Man spricht englisch. Zu einigen Hotels könnte man von dem winzigen Flugplatz problemlos zu Fuß gehen, wäre da nicht die unerwartete Wärme. So ergibt man sich besser schon bei der Ankunft in eine hier heimische Gelassenheit und wahrt sein Gesicht, auch wenn der Taxitransfer vermeintlich eine halbe Ewigkeit braucht. Um so entspannter kann man die nächsten Tage angehen, wo einfaches Geldwechseln, Obst oder Kaffee an irgendeinem Straßenshop bestellen, schon mal den halben Vormittag ausfüllen kann.

Die Kunst des Müßiggangs

Liegt man endlich am lang ersehnten Strand, wird es unter der schnell heißer werdenden Sonne mit dem Lesen der mitgebrachten Lektüre dann doch nichts. Man lässt sich lieber auf das Rauschen der Wellen und der Palmblätter im leichten Wind ein, lauscht den Lauten der Vögel und der Musik der umher ziehenden Strandmusiker. Bis zur Rückreise läuft die Zeit nun anders. Vor oder erst nach dem Frühstück am Strand entlang zu schlendern, um nach neu angespülten Muscheln zu suchen, ist an den ersten Tagen die beste Wahl. Man gewöhnt sich auch bald daran, dass die Sonne gegen 18 Uhr im Meer versinkt, man zum Abendessen bereits den Horizont im dunklen Meer sucht, während man zum Fruit-, Rum- Punsh oder Ingwerbier vor dem Fisch vom Grill den fernen Calypsoklängen der Steelpans lauscht – jenen unvergesslich klingenden, traditionell aus alten Benzinfässern gehämmerten Trommeln, die hier das ganze Jahr über gespielt werden, bis dann im Februar der Höhepunkt zum Carneval erreicht ist und in Scarborough, Tobagos kleinem Hauptstädtchen, 100 köpfige Orchester an einer Tribüne des Panorama-Festivals vorbeiziehen.

Reizvolle Ausflüge für Schnorchler und Abenteurer

Nach einigen Tagen des Müßiggangs locken nun Ausflüge, etwa mit einem Glasbodenboot zu den Buccoo Coral Reefs, zum Schnorcheln im Nylon Pool, dessen abgelagerte Korallenbänke im türkis leuchtenden teilweise bauchhohen warmen Wasser mit Badeschuhen sogar zu begehen sind. Oder zum Pigeon Point, dem märchenhaften langen Palmenstrand, an dem alle paar Wochen die Beiboote eines Kreuzfahrers zum Barbecue am Bootssteg anlanden. Abenteurer verlassen den Südwestzipfel und fahren über Stock und Stein zu den einsamen Palmen der Englishmans Bay, oder zum Arnos Vale Wasserrad, einer von 1765 stammenden Zuckerrohrmühle – von Orangen, Limonen und Kakaopflanzen überwuchert.

Schon ist Abreisetag, oder haben wir nur geträumt? Die Geschichte als Printartikel gabs im Heft BZB/Mai/2007

 

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