Wellness und Wohlfühlen - Reisereportagen für Liebhaber
ZoombildSABINE_BRESSAU.PHP
© Alle Texte und Bilder unterliegen dem Copyright, jede unlizensierte Nutzung wird verfolgt!
Abbildungen zu Rezensionen mit freundlicher Genehmigung der Verlage oder Autoren gewährt.
corbis-Bilder sind als corbis/Karl-Heinz Haenel © lizensiert und zur Nutzung bei corbis abrufbar.
fotolia-Bilder dieser Website sind von fotolia lizensiert und zur Nutzung bei fotolia abrufbar.
Für aktuellste Beiträge schauen Sie bitte in meinen Blog

Für aktuellste Beiträge schauen Sie bitte in meinen Blog Twittern

Printmedien der Reisebranche haben es nicht mehr leicht, sich beim Leser zu behaupten. Online-Medien sind der Trend. Allein auf der ITB Berlin 2013 hatten sich 250 Reise-Blogger aus aller Welt akkreditiert und berichteten zeitnah. Seit Anfang des Jahres bedient nun mein Blog den Wissensdurst rund ums Reisen. Persönliche Erfahrungen, Gastronomie- und Hotel-Tipps, News u. Pressemeldungen sowie Inspirationen und Reiseführer, jetzt auch per Suchwort schnell zu finden im: blog.Liebhaberreisen.de
Lesen Sie auch meine Artikel in der Huffington Post Deutschland


Eine Wellnessreise beginnt und endet in uns selbst

Eine Wellnessreise beginnt und endet in uns selbst Twittern

Reisen in Verbindung mit Wellness erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Urlaubsreisen und Gesundheit miteinander zu verbinden wird attraktiver. Ganz gleich, an welchen Ort auf dieser Welt wir für eine wohlverdiente Auszeit mit Wellness reisen, der Weg beginnt und endet doch in uns selbst. Zahlreiche viel versprechende Angebote laden zu den unterschiedlichsten, den Körper, die Seele und den Geist sinnlich verwöhnenden Anwendungen und in die schönsten Refugien für ein Wochenende, einen Kurzurlaub oder eine längere Reise mit Ziel Wellness ein. Wie diese Auszeit für gestresste Seelen zum Erfolg führen kann, lesen Sie von Sabine Bressau:

Ein Wochenende, ein Kurzurlaub oder gar eine längere Reise mit dem Ziel Wellness, Wohlgefühl oder eine Auszeit für gestresste Seelen zu erfahren, wird nur dann zum Erfolg führen, wenn es uns gelingt, in unserem eigenen inneren Zentrum zur Ruhe zu finden und dort zu verweilen. Ganz entscheidend ist auch, zu erkennen, welche Umstände dazu beigetragen haben, dass man überhaupt müde, erschöpft und Auszeit bedürftig ist. Wahre Erholung beginnt dort.

Sehnsucht nach Entspannung

Sehnsucht nach Entspannung

Die Sehnsucht nach Ruhe und Entspannung ist äußerst groß und die körperliche Bedürftigkeit ebenso. Das alltägliche Arbeitspensum beinhaltet nur wenige Erholungsphasen und hinterlässt ein permanentes Ruhedefizit. Hinzu kommen noch die akustischen und visuellen Reizüberflutungen durch unschöne, laute Geräusche, grelle Farben und flimmernde Bilder in den neuen Medien, die mittlerweile nicht mehr nur im Beruf, sondern auch in unserer Freizeit allgegenwärtig sind. Wir leben heute in einer anstrengenden und schnelllebigen Zeit, die die fein- und vielsinnig veranlagten Menschen existentiell auf das höchste fordert und uns beständig von gesunden Biorhythmen entfernt.

Ein: „Ich muss funktionieren“ hat längst das: „Ich bestimme meinen Lebensrhythmus selber“ ersetzt. Maßgeblich daran beteiligt ist die zunehmende Technisierung durch high technology, die in allen Lebensbereichen immer mehr spezielle und diffizile Arbeitsvorgänge übernehmen. Sie sind für den Menschen Fluch und Segen zugleich. Der Segen erklärt sich von selbst durch die Arbeitserleichterung und die besseren Ergebnisse, die in immer kürzeren Zeiträumen erzielt werden sowie die Effizienz, die immens gesteigert werden kann. Die Annehmlichkeiten, die dadurch entstanden sind, wollen wir alle nicht missen.

Der Fluch, die Herausforderung für den Menschen liegt aber gerade in der Schnelligkeit und der Rastlosigkeit, der rasant ansteigenden Taktfrequenz, denn sie gibt auch dem Körper einen Impuls vor, der einem gesunden Lebensrhythmus widerspricht. Stress beginnt hier. Technik atmet nicht auf, sie macht keine Pausen, sie funktioniert kontinuierlich und dazu noch mit konstanter Perfektion. Neue Maschinen suggerieren dem Unterbewusstsein: Du arbeitest nicht gut genug, ich kann es besser und erzeugen damit einen hohen Leistungsdruck. Es den Maschinen und der Hightechelektronik gleichzutun, nährt den angeborenen Perfektionismus des Menschen. Wir versuchen, es damit auszugleichen, dass wir oft mehrere Dinge gleichzeitig tun ( Multitasking) und uns selbst dadurch zusätzlich ein erhöhtes Maß an Konzentration abverlangen.

Das Streben nach Fortschritt und Leistung, nach immer mehr, immer „höher, schneller und weiter“, ist längst zu einem unser tägliches Leben dominierenden Inhalt geworden. Darüber haben wir verlernt auf den Körper und sein elementares Bedürfnis nach Ruhepausen zu hören. Das funktioniert nur solange, bis der Körper mit Symptomen auf sich aufmerksam macht und durch Krankheit aus diesem Spiel aussteigt. Der Mensch ist ein lebendiger Organismus. Alles Leben atmet in wechselnden Rhythmen und schwingt zwischen Ausdehnen und Zusammenziehen hin und her. Phasen von konzentrierter Aktivität und in sich ruhender Passivität wechseln fließend. Überall in der Natur findet man diese Gegebenheiten. Diese Ruhephasen sind lebensnotwendig, denn durch sie bauen sich aufgestaute Stressenergien wieder ab. Körperliche Symptome sind nichts anderes als gestaute Lebensenergie, die nicht mehr frei fließen kann.

Eine Wellnessreise beginnt im Kopf

Wellnessreisen bieten eine optimale Gelegenheit für eine besondere Auszeit, für eine innere Einkehr. Sich um nichts kümmern zu brauchen und sich an einem ruhigen Ort, der eingebettet in eine optisch schöne Landschaft ist, sich in einem angenehmen Ambiente verwöhnen zu lassen, rührt an das elementare Bedürfnis nach Geborgenheit. Natürliche Lebenssignale aussendende Blüten in Bädern und im Ruheraum lassen uns „runter kommen“. Die sinnlichen, sanften Berührungen bei Massagen und anderen Körperanwendungen helfen dabei, sich vertrauensvoll fallen lassen zu können. Denn Entspannung bedeutet nichts anderes als die Kontrolle aufzugeben, sich hinzugeben und damit bereit zu sein, das zu empfangen, was dem Körper gut tut. Dies weckt eine Erinnerung aus den ersten Kindertagen: wohlige Wärme, Geborgenheit, genährt sein, liebevolle Zuwendung und angenehmen Körperkontakt. Einmal nicht denken müssen, sondern einfach nur sein können und dürfen. Den Körper nicht durch Schmerzen wahrnehmen, sondern seine Existenz durch sinnliche Erfahrungen über die Haut zu bestätigen. Sich durch die liebevolle Hinwendung der Therapeuten angenommen und wertgeschätzt zu fühlen. Sich schön fühlen und Kraft tanken.

Klassischerweise werden in den Wellnesstagen zu Erholung pflegende Kosmetikanwendungen mit edlen Produkten angeboten, Bäder in duftenden Blütensubstanzen und Massagen aller Arten. Vielfach werden warme Ätherische Öle eingesetzt, die gerade über die Haut, des Menschen größtes Nervensinnesorgan, und über den Riechsinn gut aufgenommen werden und entscheidend zum Wohlgefühl beitragen. Massagen sind besonders dazu geeignet, die im Muskelgewebe gespeicherten energetischen Blockaden sanft zu lösen und die Lebenskraftströme wieder ausgewogen ließen zu lassen. Ergänzend dazu führen Bewegungstherapien und sanfte, meditative Körperübungen wie Tai Chi, Yoga und Chi Gong zur inneren Einkehr. Harmonische Farben und sanfte Klänge unterstützen dies zusätzlich. Besonders vorteilhaft ist, wenn neben den erholungsfördernenden Maßnahmen zusätzlich erreicht wird, dass sich ein neues Bewusstsein für eine gesunde, angemessene Lebensführung heraus formt. Die Tage der Auszeit bewirken dann nicht nur Gelassenheit, sondern zentrieren auch das innere Wesen und klären den Geist. Wertvolle Inspirationen können sich einstellen und weise Entschlüsse, sich nicht mehr vom Alltag derartig vereinnahmen zu lassen, können gefasst werden.

So betrachtet sind Wellnessreisen mehr als nur Entspannung bringende Urlaube. Im Idealfall sind sie eine wertvolle Korrektur auf dem Lebensweg.


Reportagen zu Medical Wellness und Gesundheit

Reportagen zu Medical Wellness und Gesundheit Twittern

Neben Ihrer Arbeit in ihrer eigenen Praxis als Anwenderin von Massagen, als Heilerin und in der Einzel- und Gruppenbetreuung, neben Seminaren und begleiteten Meditationen, besucht Sabine Bressau Oasen des Wellness um die unterschiedlichsten Angebote und Arbeitsweisen im wahrsten Sinn des Wortes am eigenen Körper zu erfahren, zu verstehen, für die Leser zu beschreiben und transparenter zu machen. Sie bringt sich dabei aus tiefster Überzeugung mit ihren Erlebnissen, ihrem ganzen Wesen und erworbenen Wissen in die Auseinandersetzung mit der Gesundheit ein, auf der Spur von Ursache und Auswirkung der neuen Wellness-Sehnsucht. Website


Ich bin dann mal weg … eine Auszeit im Kloster

Ich bin dann mal weg … eine Auszeit im Kloster

Spätestens seit dem Erscheinen von Hape Kerkelings Buch über den Jakobsweg ist dieser Satz ein Synonym für den Weg zur inneren Einkehr geworden. Aber man muss nicht unbedingt weit reisen und hunderte von Kilometern zu Fuß laufen, damit dies gelingen kann. Für den Rückzug vom Alltag sind seit jeher Besinnungstage im Kloster sehr beliebt. Die Gemeinschaften der verschiedenen Orden sind regional und überregional zu finden, oftmals sogar direkt vor der eigenen Haustür. Eines von ihnen ist das Kloster Arenberg. Es ist nur wenige Kilometer von Koblenz entfernt und lädt mit seinem modernen Gästehaus Menschen jedweder Gesinnung oder Religion zu einer geruhsamen Ich-Zeit ein.

Verglichen mit anderen Stätten, die auf eine jahrhundert lange Tradition zurückblicken, ist das Kloster Arenberg noch jung. Es ist erst 1868 von der Schweizer Nonne Cherubine Willimann gegründet worden und gehört dem Dominikanerorden an. Der vollständige Name lautet „die Schwestern der heiligen Katharina von Siena“, bekannt sind sie jedoch vielmehr als Arenberger Dominikanerinnen. Arenberg ist das Mutterhaus der Dominikanerinnen, von hier aus sind zahlreiche andere Wirkungsstätten im deutschsprachigen Raum und sogar in Bolivien gegründet worden.

Ein Zentrum der Ruhe

Schon wenn man sich der Klosteranlage oberhalb von Koblenz nähert, wird man von herzenswarmer Ruhe und Gastfreundlichkeit empfangen. Vorn, neben der Kirche, steht das würdige Mutterhaus mit den Rundbogenfenstern und den grünen, hölzernen Fensterläden, in dem die 65 Schwestern leben. Ein langgestreckter Seitentrakt verbindet es mit dem 2003 vollständig sanierten und neu konzeptionierten Gästehaus, das 79 in harmonischen Farben gestaltete Einzel- und Doppelzimmer bereithält. Eingebettet ist das Ganze in eine sechs ha große, erstaunlich weitläufige Park- und Gartenanlage mit herrlichem, alten Baumbestand. Der schöne Klostergarten ist auf Heilkräuter spezialisiert, die zu aromatischen Teemischungen kombiniert werden. Glückliche Hühner beliefern die Küche mit frischen Eiern und einige Schafe halten das Gras zwischen den Obstbäumen kurz. Auch ein Kaninchengehege gibt es mit fünf munteren Gesellen, die, wie immer wieder betont wird, nicht auf dem Speisezettel landen.

Entschleunigung garantiert

Im Kloster Arenberg vereinen sich drei Strömungen: das geistlich ausgerichtete Leben der Nonnen, Wellness und Wohlfühlen durch Körperanwendungen im Vitalzentrum und das vielseitige Seminarangebot zur Sinn- und Seinsfindung. Jedem Gast wird Raum gegeben frei für sich den Aufenthalt zu gestalten, sei es in der Begegnung mit anderen Menschen, mit ganzheitlich entspannender Erholung oder in stiller Abgeschiedenheit und Kontemplation. Überall gibt es Bereiche, wo man ganz für sich sein kann. Man kann in einem separaten Raum schweigend speisen, in der schlichten Kapelle auf der obersten Etage für sich beten, im Meditationsraum unter dem Dach in die innere Einkehr gehen. In den schön angelegten Innenhöfen kann man in der Sonne sitzen und in den beschaulichen Sitznischen im Gartengelände der Natur lauschen. Wer möchte, nutzt das Angebot von seelsorgerischen Gesprächen oder nimmt an den täglichen Gebetszeiten der Nonnen teil.

Respektvolle Ruhe ist auch in den Gängen des Gästetraktes. In den Zimmern machen Telefon und W-Lan zwar moderne Kommunikation möglich, aber der sonst allgemeinübliche Fernseher ist in ein separates Fernsehzimmer verbannt worden. Wer Geselligkeit sucht, kann sich mit anderen Gästen zu einem Glas Wein im gemütlichen Klosterkeller treffen oder im Kreativzimmer seinen inneren Impulsen künstlerischen Ausdruck verleihen.

Das neue Konzept kommt gut an, zahlreiche Menschen aller Altersgruppen und beider Geschlechter sind mittlerweile zu Stammgästen geworden, die sich mehrmals im Jahr eine erholsame Auszeit vom hektischen Alltag gönnen.

Heilende Liebe ist das Lebenselixier

Cherubine Williman, die Gründerin des Klosters, hat den Ordensschwestern den Impuls mitgegeben, in heilsamer Weise für andere da zu sein und somit christliche Nächstenliebe unmittelbar zu leben. Ihnen ist es ein inneres Bedürfnis die bedingungslose Liebe Gottes zu allen Geschöpfen im Denken, Fühlen und Handeln zu verwirklichen. Die dreifache Liebe, die Liebe zu Gott, die Liebe zum Nächsten und die Liebe zu sich selbst fließen zusammen und vereinen sich zur Liebe für die gesamte Schöpfung. Das ist das Leitbild der Nonnen, es schenkt ihnen Halt und Kraft und sie geben es in ihrem unaufdringlichen Wirken weiter. Ihre strahlenden Gesichter, die freundlichen Augen und ihr warmherziges Charisma bezeugen dies.

Früher haben die Ordensschwestern die Anwendungen im Vitalzentrum, die Kneippgüsse, Bäder und die Massagen selbst durchgeführt, sowie die Aquagymnastik und das Tautreten angeleitet. Das war schon ein besonderes Erlebnis für sich, die Nonnen in ihrer weißen Tracht zu beobachten, wie sie die Ärmel aufkrempelten oder die Röcke rafften, um diesen Aufgaben nachzugehen. Heute werden die Bereiche der Gästebetreuung und Verwaltung von rund 60 nicht minder freundlichen Mitarbeitern übernommen, da die meisten Nonnen schon jenseits der Pensionsgrenze sind und ihren wohlverdienten Ruhestand genießen. Nur noch 10 von ihnen arbeiten im Kräutergarten, in der Hausleitung, im Klosterladen und in der Seelsorge mit.

Allerlei Fitness

Das Vitalzentrum wird von sieben ausgebildeten Masseuren und Physiotherapeuten geleitet und befindet sich im Souterrain des Hauses. Dort kann man es sich gut gehen lassen und unter professioneller Anleitung aktiv an den Geräten im Fitnessraum trainieren, Wassergymnastik machen, schwimmen im lichtdurchfluteten Schwimmbad oder in der Sauna bzw. in der Rotlichtkabine schwitzend relaxen. Das Massageangebot ist vielfältig und verwöhnt den Körper von Kopf bis Fuß mit Shiatsu-, Kräuterstempel-, Ganzkörper-, Aromaöl- oder Fußreflexzonenmassage. Kneippanwendungen wie kalte Güsse, Sprudel- oder Wechselstrahlbäder für die Beine und Arme regen den Kreislauf an und beleben den Körper.

Heilendes Wasser

Ein besonderes Highlight ist das Brandungsbad und das Crystallbad. Beim Ersten liegt man in einer Wanne im angenehm warmen Wasser und wird von 80 Sprudeldüsen in abwechselnder Folge an den Beinen, den Schenkeln, den Hüften und dem Rücken massiert. Kleine LED Lämpchen geben zusätzlich wechselnde farbige Lichtimpulse in das sprudelnde Wasser hinein. Nach 20 min ist der Körper vollständig durchströmt, sanft massiert und vitalisiert worden.

Das Crystallbad ist gänzlich verschieden. Wieder liegt man in einer Wanne und ebenso beleuchten die kleinen Lichtdioden das Wasser mit farbigem Licht. Diesmal ist es jedoch still und eine meditative Musik erfüllt den Raum. Das Wasser wird während des Bades mit pulsierenden Magnetfeldern energetisiert und der Schall der Musik wird auf die Wanne übertragen, sodass der Klang tief im Körperinneren zu fühlen ist. Dieses Bad ist sehr entspannend und beruhigend für die Sinne.

Frisch in den Morgen

Absolut empfehlenswert ist das Tautreten mit anschließendem Walking um die Streuobstwiesen herum und Stretchingübungen. Morgenmüde Langschläfer kostet es zwar einige Überwindung mit noch nachtwarmen Füßen um 7 Uhr in der Frühe durch das nasse, kühle Gras zu laufen, aber es weckt alle Sinne und mit dem anschließendem Lauftraining ist es herrlich belebend. Das ist ein wunderbarer Start in den neuen Tag und das Frühstück vom üppigen Büffet schmeckt danach gleich doppelt so gut.

Klosterleben ganz weltoffen und zeitgemäß

Das Leben im Kloster Arenberg ist geprägt und getragen von der freundlichen, herzoffenen Präsenz der Ordensschwestern, die gerne den Kontakt zu den Gästen pflegen und jederzeit für ein Gespräch bereit sind. Aber wer meint, angesichts deren stattlichen Durchschnittsalters von ca. 78 Jahren in einem Altersstift gelandet zu sein, irrt sich gewaltig. Die Nonnen sind überraschend weltoffen und innovativ und haben auch keine Scheu, sich noch in moderne Kommunikationstechnik mit Mails oder Skype und in neue Computerprogramme einzuarbeiten. Ein Zeugnis davon ist der Webblog im Internet ( http://www.op-jugend.blogspot.com ), der in unterhaltsamen, liebevollen Beiträgen Einblick in den Alltag des Klosterlebens gewährt und vielleicht mit so manchem, noch bestehenden und längst veralteten Vorurteil über das Ordensleben aufräumt.


Eine Medical Wellness Reise nach Bad Neuenahr

Eine Medical Wellness Reise nach Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler, das umgeben von malerischen Weinbergen in dem wildromantischen Tal der Ahr liegt, ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Ort. Schon die alten Römer fanden, dass es sich in dieser fruchtbaren Region, die von der Sonne sehr verwöhnt ist, gut leben lies und siedelten sich hier an. Doch was das Bad über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt gemacht hat, waren seine vier heilkräftigen Quellen, die 1852 entdeckt wurden und die auf Grund der positiven Auswirkung auf die Gesundheit des Menschen schnell medizinische Anerkennung erfuhren. Eine davon, wer kennt sie nicht, erlangte als das Apollinaris Tafelwasser Weltruhm

Das Ahr-Resort: Tradition und Moderne vereinen sich

Bad Neuenahr-Ahrweiler blickt dank dieser beliebten Heilwässer mittlerweile auf über 150 Jahre Kur- und Badetradition zurück, was das gesamte Stadtbild rund um das Kurviertel mit seinen prachtvollen historischen Gebäuden und Parkanlagen und den alten Jugendstilhotels bezeugen kann. Doch die Zeit ist hier nicht stehen geblieben. Im Ahr-Resort, dem heutigen Gesundheitszentrum, begegnen sich Tradition und Moderne und vereinen sich zu einer sehr zeitgemäßen und einzigartigen Form der Gesundheitskultur. Medical Wellness und Medical Fitness sind zwei Zauberworte der heutigen Zeit, die die Besucher von nah und fern hierher strömen lassen. Sie stehen für ein umfangreiches und fundiertes Programm rund um Gesundheit und Wohlbefinden, basierend auf medizinischem Hintergrund. 1905 wurde das historische Thermalbadehaus eröffnet, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum ebenfalls in dieser Zeit fertig gestellten, repräsentativen Kurhaus liegt. Zusammen mit dem, vom bekannten Meister der Gartenkunst Lenné, gestalteten Kurpark, bildeten diese prachtvollen Bauwerke den Kern des ehemaligen Kurbetriebes. Im Laufe der Zeit siedelten sich zahlreiche Kurkliniken in der Stadt an. Seit 1993 ergänzt das Thermalbad das umfangreiche Kurangebot.

Um den Aufenthalt für die Gäste noch angenehmer zu gestalten, wurden vor einigen Jahren die Therme und das Thermal-Badehaus durch einen unterirdischen Verbindungstunnel, dem „Bademantelgang“, miteinander verbunden. So können die Besucher, ohne sich jedes Mal umkleiden zu müssen, von dem modernen Bad zu den Therapieräumen in das altehrwürdige, historische Thermal-Badehaus gehen. Mit dieser Fusion ist somit Deutschlands größtes Wohlfühl- und Gesundheitszentrum mit einer für diesen Bereich außergewöhnlichen Ärztedichte entstanden, das unter einem Dach auf 20.000 qm Fläche alle Bereiche abdeckt, die mit Vitalität, Gesundheit und Wohlfühlen zu tun haben. Bemerkenswert ist, dass es eines der wenigen privat geführten Heilbäder in Deutschland ist und zu den insgesamt sieben Royal Spas of Europe zählt, die für höchste Qualitätsansprüche bürgen.

Beide Bauwerke des Ahr-Resort sind auf ihre Weise beeindruckend, das großzügige Thermalbad mit seinem modernen, an ein Zirkuszelt erinnernden geschwungenen blauen Dach, und das im Neobarockstil gebaute historische Badehaus mit dem würdevollen, von vier Säulen dominierten Portal. Betritt man dieses, so gelangt man unmittelbar hinter der prachtvollen Empfangshalle in den Raum mit dem Trinkbrunnen. Gläser stehen jederzeit bereit und laden zum Trinken des heilkräftigen Wassers ein, das bedingt durch seinen natürlichen Kohlensäurenanteil zwar etwas säuerlich schmeckt, aber Magen, Leber, Galle und Darm außerordentlich gut tut.

Neuestes Gesundheitswissen in historischen Räumen

Neuestes Gesundheitswissen in historischen Räumen

Respektvolle Ruhe empfängt die Besucher in den breiten und sehr hohen Fluren, die mit Grünpflanzen und kleinen Wartezonen freundlich gestaltet sind. Farbfrohe Akzente durch zeitgenössische Gemälde lockern die klare Linienführung der Flurarchitektur erfrischend auf. Jeweils rechts und linksseitig gehen die Behandlungsräume für die unterschiedlichen Anwendungen ab: Physiotherapie, Fango, medizinische Bäder, Kneippkuren, Massagen, Kosmetik und Beauty, Ernährungsberatung und Ayurwedakuren finden hier statt. Außerdem gibt es noch eine Naturheilpraxis und einen Vortragsraum. Vierzehn medizinisch geschulte und fachkompetente Mitarbeiter betreuen die Gäste, die hier privat oder auf Kassenrezept behandelt werden.

Viele Attribute und kleine Details in den hellen, in Naturtönen dezent farbig gestalteten, hohen Räumen erinnern noch an die Zeit vor 100 Jahren: die alten Möbel, die Hängelampen in den Gängen, die vergoldeten Wasserhähne an den Waschbecken oder die Riegel der Toilettentüren. Auch die Flure mit den klassischen, farblich abgesetzten Stuckornamenten über den Türen, den runden Oberlichtern unterhalb der gewölbten Decken und den erdfarbenen Bodenmosaikenornamenten entlang der Wände atmen den Geist jahrhundertelanger Tradition und Kompetenz.

Doch wer glaubt, das angestaubte Ambiente eines überalterten Kurbetriebes betreten zu haben, der irrt sich gewaltig. Gekonnt fügen sich moderne Elemente und zeitgemäßes Gesundheitswesen in den historischen Kontext ein. Die Symbiose ist gelungen: Hier kann sich jeder sicher fühlen und sich für einen Genesungsimpuls vertrauensvoll öffnen.

Medical Fitness – gesund trainieren

Sehr angenehm und vertrauenswürdig ist auch die Atmosphäre im vollklimatisierten Medical Fitness-Studio. Der 600 qm große lichtdurchflutete, freundliche Raum lädt zum Training an modernsten Geräten mit Hightech Elektronik ein. Ausgesprochen positiv fällt auf, dass es keine Stress verursachende Hintergrundgeräusche durch animierende Popmusik, Radioinformationen oder flimmernde Fernseher gibt, wie sie oft in anderen Studios anzutreffen sind.

Das sport- und medizinisch kundige Expertenteam arbeitet nach einer gründlichen Anamnese zusammen mit dem Gast den persönlichen Trainingsplan aus und begleitet die Leistungsdiagnostik für die Dauer des Trainings.

Es ist wirklich ein wunderbares Gefühl, getragen von soviel überzeugender fachlicher Kompetenz, etwas für die Gesunderhaltung des Körpers tun zu können. Wem das Krafttraining zu mühsam ist, und wer den Körper lieber mit sanften, meditativen Dehnübungen beweglich halten will, findet in den ruhigen, hellen Räumen des Yogazentrums ein reiches Angebot an Einzel- und Gruppenstunden mit Yoga und Meditation.

Naturfango – ein heilsamer Mineralschlick

Eine besondere Spezialität des Ahr-Resort ist der mineralienreiche Naturfango aus Eiffel-Vulkanasche, ein Produkt aus der Region, der ohne Paraffin und Folie, sondern nur mit dem Thermalwasser und gegebenenfalls Kräuterzusätzen angerührt sodann pur auf die Haut aufgestrichen wird. So eine Fangopackung ist ein echtes Wohlfühlerlebnis, das den Körper angenehm durchwärmt und sanft stimuliert.

Den Geist beruhigen mit Mental Wellness

Aber auch der Geist kommt nicht zu kurz. Im Mental Wellnessbereich werden unterschiedliche Entspannungstechniken wie Qigong, Autogenes Training und Meditationsreisen angeboten, die den überaktiven, mit zuviel Alltagsballast beschäftigten Geist beruhigen und zur ganzheitlichen Erholung beitragen. Bei schönem Wetter finden diese leichten, besinnlichen Körperübungen im Garten der Entspannung statt, einem mit Pflanzen und Steinelementen ästhetisch gestaltetem Innenhof, der die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und Tasten anregen soll. In diesem Jahr wurde er für die Zeit der Sommermonate erstmalig von drei Künstlerinnen mit zahlreichen Skulpturen bestückt. Deren hintergründige Titel wie: Wandlung, Geborgenheit oder: ich umarme einen Baum, laden zum Sinnieren und Reflektieren in der beschaulichen Ruhe des kleinen Innenhofes ein.

Eine Medical Wellness Reise nach Bad Neuenahr

Im warmen Thermalwasser relaxen

Im Thermalbad, das mit dem 31° warmen Wasser der Heilquelle befüllt ist, gibt es viele Möglichkeiten im sprudelnden Wasser zu liegen und die verspannte Muskulatur sanft massieren zu lassen. Mehrere Whirlpools und Sprudel-Liegen, Bodenfontänen, Nackenduschen und der Strömungskanal laden im Hallenbad und im Freiluftbecken zu einem ausgiebigen Badevergnügen ein. Dort wird auch mehrmals am Tag die Wassergymnastik angeleitet, die besonders entlastend für den Rücken und die Gelenke ist und die eine ausgewogene Körperbalance anregt.

Wen es in die Wärme zieht, der fühlt sich in der vielseitigen, ebenfalls in Innen- und Außenbereich unterteilten Saunalandschaft wohl, die mit insgesamt acht verschieden temperierten und rustikal gestalteten Saunen und Dampfbädern den Schweiß zum Fließen bringt. Hier kann man vollkommen separat vom übrigen Badebetrieb, eingebettet in eine biotopgleiche Gartenanlage, den angesammelten Stress ausschwitzen und zur Ruhe finden.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Wer nach soviel Wellness und Fitness Hunger bekommt, kann sich mit leckeren Speisen im Restaurant beim Schwimmbad oder im Bistro in der Saunalandschaft stärken.

Jeder Bereich des Ahr-Resort bietet spezielle Arrangements und Verwöhnpakete zu Sonderpreisen für Einzelpersonen, Paare und Gruppen an. Das Angebot ist so verlockend und vielfältig, dass die Wahl schwer fällt und man sich am Liebsten tagelang dort aufhalten möchte.

Diejenigen, die sich vornehmen alles ausprobieren zu wollen, werden wohl mehr als nur einen Urlaub dafür benötigen. Doch jedes Mal, wenn sie wieder nach Hause zurückkehren, wird in ihnen das tiefe innere Gefühl der Zufriedenheit leben, Körper, Seele und Geist mit wertvollen, regenerierenden Impulsen beschenkt zu haben.


Zur Burgundertherapie nach Churfranken

Zur Burgundertherapie nach Churfranken

Dass man aus Weintrauben köstliche Getränke machen kann, ist weltweit seit tausenden von Jahren bekannt. Aber dass der Weinstock mit seinen Früchten und Blättern dem Menschen außer zum Trinkgenuss auch der Gesundheit dient, wissen nur wenige.

Zwischen Spessart und Odenwald, dort, wo der Main sich von seiner schönsten Seite zeigt, liegt Churfranken. Die Bezeichnung steht für das Mainland zwischen Wertheim und Aschaffenburg. Dieser malerische Landstrich hat mit vielen Wanderwegen in waldreichen Höhen und durch ausgedehnte Weinberge, mit alten Burgen und zauberhaften, historischen Fachwerkstädtchen seinen Besuchern und Gästen viel zu bieten. Es ist ein traditionelles Weinbaugebiet, in dem mit viel Liebe und Leidenschaft vor allem die Burgundertraube angebaut wird, und es versteht sich von selbst, dass einem der Burgunder dort allerorten begegnet.

Aus der Inspiration heraus, etwas Neues und etwas ganz Spezielles für die Region zu kreieren, entwickelten vor einigen Jahren im schönen Bürgstadt am Main die Inhaberin eines Landhotels und ein Heilpraktiker gemeinsam die Burgundertherapie. Sie ist eine besondere Attraktion für die Gäste, in der sich Gesundheit, Wellness und Genuss von Produkten der Region miteinander vereinen. Wer nun aber glaubt, dass es sich hierbei nur darum handelt, in einer geselligen Runde Wein zu trinken, der irrt sich gründlich.

Burgunder einmal ganz anders

Die Burgundertherapie ist Weinwellness mit der Kraft der roten Traube, die sich über mehrere Anwendungsschritte in Folge erstreckt. Die einzelnen Sequenzen durchwärmen den Körper und bereiten ihn dadurch auf eine tiefe Entspannung vor. Die angewendeten Substanzen dienen der Entgiftung und der Vitalisierung der Haut, die Massage löst Muskelverspannungen und regt die Sinne an. Danach fühlt man sich wie neugeboren. Krönender Abschluss nach gut dreistündigem Verwöhnprogramm ist der Genuss eines leckeren Vitalsalates mit einem Glas Bürgstedter Burgunder.

Man nehme …

Die Kombination eines gut geführten, ruhigen und auf Gesundheit ausgerichteten Hotels mit über den allgemeinen Wellnessbereich weit hinausgehenden Anwendungen ist nicht nur sinnvoll, sondern auch absolut zeitgemäß. Denn in unserem so hektischen, schnelllebigen Alltag sind Oasen der Ruhe mittlerweile notwendig geworden und werden für eine Auszeit immer häufiger aufgesucht.

Das haben die beiden Initiatoren der Burgundertherapie, Frau Bachmann und Herr Balles, erkannt. Frau Bachmann sorgt in dem seit 100 Jahren familiengeführten Land-Hotel für liebevoll und farbenfroh gestaltete, großzügige Räumlichkeiten und verwöhnt die Gaumen mit leckeren Köstlichkeiten aus regionalem Anbau nach Slow Food-Richtlinien. Und Herr Balles, als erfahrener Heilpraktiker, führt fachkundig und einfühlsam die verschiedenen therapeutischen Anwendungen im hoteleigenen Wellnessbereich durch.

Die Gesundheit von Traubenkern und Weinblatt

Die Gesundheit von Traubenkern und Weinblatt

Das Besondere an diesem außergewöhnlichen Angebot ist, dass mehrere sonst für sich stehende Anwendungen miteinander kombiniert werden. Das Entré macht ein warmes Fußbad in Weinstein und Basensalz. Wer mag, bekommt dazu ein Glas Prosecco Rosé kredenzt. Dieses Fußbad regt über die Fußreflexzonen die Entgiftung des Körpers an, was sich durch ein sanftes Kribbeln der Haut und ein leichtes Ziehen abwärts zu den Füßen bemerkbar macht. Die Wärme entspannt angenehm, Ruhe stellt sich ein und der Körper ist bereit, sich für die weiteren Schritte zu öffnen.

Zwölf Kräuter, die es in sich haben

Als nächstes folgt eine Massage mit Kräuterstempeln. Diese feine, stimulierende Massage wird bereits seit vielen Jahrtausenden in Asien angewendet. Zwölf sorgfältig in ihrer Wirkung aufeinander abgestimmte Kräuter, unter denen sich natürlich auch getrocknete Weinblätter aus dem eigenen Weinberg von Johannes Balles befinden, werden stramm in Mullsäckchen eingewickelt und somit zu den handlichen Kräuterstempeln geformt. Diese werden in heißes Wasser getunkt und dann entweder in fließend streichenden Bewegungen oder sanft tupfend auf die Haut gedrückt. Das geschieht in rascher Abfolge, wobei die Stempel immer wieder in heißem Wasser angewärmt werden. Rücken, Beine, Schultern und Arme werden sowohl in der Bauchlage als auch in der Rückenlage ausgiebig bearbeitet.

Wer diese Anwendung einmal erlebt hat, weiß, wie wohltuend und entspannend sie ist. Die langen Streichungen den Rücken, die Beine oder die Arme abwärts öffnen nachhaltig und scheinen alle Alltagsbelastung wegzuwischen. Besonders angenehm ist auch, wenn die heißen Kräuterstempel auf die Fußreflexzonen gedrückt werden und die Rückwirkung auf die Organe zu spüren ist. Nach einer Weile fängt der Raum an, nach aromatischen Kräutern zu duften. Gute Nasen können vielleicht einzelne davon identifizieren als Salbei, Melisse, Lavendel, Beifuß, Hopfen oder Kamille. Man fühlt sich von Mutter Natur liebevoll umarmt. Die Wirkung auf die Haut ist durch die feuchte Wärme porenöffnend und durch die Kräutersubstanzen einerseits reinigend und entgiftend, sie ist aber auch anregend und kräftigend und ebenfalls beruhigend und ausgleichend. Die Haut fängt wieder an zu atmen und strafft sich erfrischt.

Ein Jungbrunnen für Körper und Sinne

Nun ist der Körper gut vorbereitet, die Massage mit dem nussig duftenden, grünlichen Traubenkernöl anzunehmen. Dieses Öl ist mit seinem fast 70%igem Anteil an ungesättigten Fettsäuren ein sehr kostbares Öl. Ungesättigte Fettsäuren sind lebensnotwendig, denn sie können vom Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen über die Nahrung zugeführt werden. Es hat außerdem einen hohen Gehalt an natürlichen Antioxidantien, die äußerlich angewendet, die Haut vor schädigenden Umwelteinflüssen schützen.

Die Massage ist sehr vielfältig, mal sanft drückend oder steckend, mal kraftvoll und dynamisch durchwalkend, dann wieder zärtlich ausstreichend. Herr Balles weiß genau, was er tut, jeder Handgriff sitzt. Wer vielleicht anfangs noch Befangenheit vor den unbekannten Anwendungen hatte, kann sich spätestens jetzt vertrauensvoll öffnen. Der Körper ist nun in einen tiefen Entspannungszustand hineingeglitten.

Die alte Haut abstreifen

In der zweiten Phase dieser Massage wird statt dem reinen Öl Traubenkerntrester verwendet, der sich bei der Kaltpressung des Öles als brauner Bodensatz absetzt. Der darin enthaltene Anteil von fein gemahlenem Traubenkernmehl ist ein wunderbares Peeling für die Haut. Durch die Massage wird der braune Brei auf der Haut verteilt und schrubbelt dabei wie ein Schleifpapier alte Hautschüppchen herunter. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Durchblutung der Haut angeregt wird, was wiederum den Zellstoffwechsel aktiviert. Ein Jungbrunnen also.

In der Zwischenzeit ist die Sauna angenehm aufgeheizt worden und steht nun bereit, den Nachspann der Burgundertherapie einzuleiten. In ihrer wohligen Wärme öffnen sich die Hautporen vollends und können so die wertvollen Substanzen der Traubenkerne noch besser aufnehmen. Wenn man genug geschwitzt hat, kann man den öligen Tresterfilm unter der Dusche gründlich abwaschen und sich anschließend auf einer der gemütlichen Liegen ausruhen. Im Körper fluten nun die belebenden Energien vom Kopf bis zu den Fußsitzen. Er ist wunderbar angeregt und impulsiert worden, er ist wach und gleichzeitig entspannt. Die Haut ist samtweich und fühlt sich richtig „neu“ an. Ist ja auch kein Wunder, denn sie ist mindestens von einer Hautschicht befreit worden. Sie kribbelt leicht und scheint regelrecht zu atmen. Herrlich.

Die Welt mit neuen Augen sehen

Wenn man sich dann seine Kleider angezogen hat und die Wellnessoase verlässt, muss man sich erst einmal neu orientieren und wieder ein Gefühl für Zeit ausbilden. Durch die einzelnen Anwendungen und die edlen Substanzen ist das Nerven-Sinnessystem angenehm stimuliert. Farben scheinen intensiver zu wirken und das Gehör nimmt sensibler Klänge und Geräusche wahr So ist es gut, sich im Anschluss noch etwas Zeit zu gönnen und nicht gleich in fordernde Alltagsgeschäfte zurückzukehren. Im Restaurant des Hotels kann man dies wunderbar tun bei einem köstlichen Vitalsalat, der, wie kann es anders sein, natürlich mit Traubenkernöl verfeinert ist. Dazu wird mit ein Glas tief dunkelroter Bürgstedter Burgunder serviert.

Die Burgundertherapie ist wirklich ein besonders Erlebnis und ist hervorragend dazu geeignet, einen Urlaubsaufenthalt in der gastfreundlichen, schönen Region Churfrankens mit einem einzigartigen Burgunderfeeling abzurunden.

Churfranken: www.churfranken.de

Burgundertherapie: www.burgundertherapie.de


Warum in die Ferne reisen, wenn das Gute liegt so nah …

Warum in die Ferne reisen, wenn das Gute liegt so nah …

Ungefähr 40 Autominuten südwestlich von München liegt der Kurort Bad Wörishofen, der im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert durch die heilsamen Wasseranwendungen von Pfarrer Kneipp überregionale Bekanntheit erfuhr. Seit 2004 wird das traditionelle Kneippkurangebot durch ein modernes Thermalbad ergänzt, das in nur wenigen Jahren zum Publikumsmagneten avancierte und Besucher von weit her für wonnige Badefreuden, exotische Saunaerlebnisse und Wellness à la carte anlockt.

Hier scheint immer die Sonne

Schon wenn man sich dem großen Gebäude nähert, kann man erahnen, dass sich auf dem ausgedehnten Gelände unter der gewölbten Glaskuppel, die sich bei Sonnenschein wie ein Cabriodach öffnet, modernste Badekultur erfahren lässt. Jeder Gast, der die Therme betritt, tut gut daran, seine Alltagssorgen und den Zeitdruck beim Einchecken abzugeben, denn es werden in jedem Winkel der weitläufigen und alle Sinne ansprechende Anlage Gesundheit, relaxen und wohlfühlen groß geschrieben. Hektik und Stress zählt nicht mehr, zur Ruhe kommen und wohliges Sein ist angesagt. An diesem Ort werden aus wenigen Stunden erholsame Freiräume und aus einzelnen Tagen ganze Urlaube.

Eine Therme der Superlative

Das Konzept der Betreiber, die auch schon die Therme Erding und das Badeparadies Schwarzwald erbauten, ist minutiös durchdacht und lässt keine Wellnesswünsche der Besucher mehr offen: das Baden im türkisblauen, 36 Grad warmen Heilwasser, das erfreulicher Weise wegen dem hohen Mineraliengehalt kaum gechlort werden muss, mit dem exotischem Flair durch die vielen, echten bis zu 15m hohen Palmen, lässt bei jedem Gast ein Südseefeeling aufkommen. Mit zahlreichen Sprudel- und Strudelbecken, Massagedüsen, Whirlpools und der regelmäßig angebotenen Wassergymnastik werden müde Körperenergien wieder sanft mobilisiert. Und in den großzügigen Ruheoasen unter den Palmen drinnen und auf dem echten Sandstrand im Außenbereich, der direkt an den großen See grenzt, kann man die Seele unbegrenzt baumeln lassen. Solarien geben Bräune, wenn das hiesige Wetter nicht mitmacht, sinnliche Massagen verwöhnen mit duftenden Substanzen und Kosmetikbehandlungen im Beautybereich machen die Gesichter schön. Die Poolbar am Wasser lockt mit fruchtig-exotischen Drinks, das Restaurant mit köstlichen Speisen und das Cafe mit leckeren Torten. Es ist wirklich an alles gedacht.

Sehr angenehm ist, dass der Familienbereich, in dem die kleineren Kinder ausgelassen spielen und plantschen können und das große Schwimmerbecken für ausgiebiges Schwimmtraining in einem separaten Areal untergebracht sind, sodass für die Gäste im großen Thermalbad das Genießen der Badefreuden ganz entspannt möglich ist.

Herausragende Badespezialitäten sind einzelne Becken im Gesundheitsbereich, die mit besonderen Mineralien angereichert sind, wie das blütenkelchartige Calzium-Lithium Becken, das ausgleichend wie ein Jungbrunnen wirken soll und das Schwefelbad, das Gelenkschmerzen und Rheuma lindert. Das Jod-Selenbad regt das Immunsystem an und im Solebad kann man sich schwerelos wie im Toten Meer treiben lassen und dadurch eine wunderbare Erfahrung von Urvertrauen machen.

Schwitzen rund um die Welt

Doch was ist ein Luxusbad ohne eine Saunalandschaft, die in Bad Wörishofen als das „Spa Juwel Saunaparadies“ auch separat zugänglich ist und das den Namen Paradies zu Recht trägt. Wer hier schwitzen möchte, tritt gleich eine ganze Welt- und Kulturreise an, denn die 15 verschiedenen Saunen, Erfrischungsanlagen und die vielen Ruhezonen sind sehr liebevoll themenspezifisch und damit vollkommen verschieden voneinander gestaltet worden.

Intensive Körperreinigung durch ausgiebiges Schwitzen ist seit je her bei vielen Völkern beliebt. Die Römer schwitzten gemeinsam im mild temperierten Caldarium, in dem die heiße Luft der Fußbodenheizung den Raum und die die Sitzbänke erwärmte, und in Russland gibt es allerorten die Bajna, eine mit einem Holzofen beheizte Hütte, in der sogar Geschäftsleute schwitzender Weise wichtige Entscheidungen besprechen. In ganz Skandinavien wird die klassische, heiße finnische Sauna benutzt, die in Finnland sogar in jedem Haushalt das Badezimmer ersetzt, und bei den Indianern die halbkugelförmige, mit dicken Decken abgedeckte, niedrige Schwitzhütte Inipi, in der durch ein großes Feuer zum Glühen gebrachte Steine die Hitze erzeugen. Die Japaner reinigen sich im Sent? und im türkisch-arabischen Raum hat das Hamam eine jahrtausend lange Tradition der Körperpflege.

Der Reiz liegt im Detail

Diese Vielfalt griffen die Initiatoren des Bades auf und schufen eine beeindruckende Saunalandschaft, die seinesgleichen sucht. Sie wirkt riesig, weil die gewundenen Wege um die einzelnen, von zahlreichen Palmen umsäumten Ruheareale und die verschiedenen Liegeemporen immer wieder neue Einblicke gewähren. Sie gruppieren sich um das zentrale Becken mit dem Heilwasser und einigen Sprudelquellen, das kleiner und damit ruhiger ist als in der großen Therme nebenan.

Jede Sauna ist ein Reich für sich, in dem man eintauchen kann in das stilecht nachempfundene Ambiente einer fremden Kultur, sei es asketisch japanisch in der stillen Meditationssauna mit Blick auf das Aquariumbecken mit den majestätischen Kois, maurisch in der Alhambra mit den Bänken aus Zedernholz, alpin in der Kräutersauna mit dem duftenden Holz der Zirbelkiefer, bäuerlich im Backhäusle, in dessen Backofen bei speziellen Events für die Besucher tatsächlich Brötchen gebacken werden, herrschaftlich mit klassischer Musikuntermalung in der Römersauna, urig-erdig in der Stollensauna oder holzig-rustikal in den Kelosaunen, der Löylyhütte, der Strandsauna und dem großen Blockhaus am See, dessen Dach von einem dicken Baumstamm in der Mitte getragen wird. Sie gilt als die weltweit grö゚te Sauna und bietet Platz für 150 Personen.

Wie heiß hätten Sie es denn gerne?

Sehr angenehm ist, dass die einzelnen Saunen differenzierte Wärmegrade und Feuchtigkeitsgehalte anbieten und somit für jede Vorliebe das Richtige dabei ist. Beginnen kann man bei milden 55 Grad in der Kräutersauna und sich bis auf heiße 95 Grad in der Strandsauna am schönen Teich mit Sandstrand im Außenbereich steigern. Wenn dann noch einer der spektakulären Aufgüsse dazukommt, der die gefühlte Hitze noch mehr ansteigen lässt, bleibt nur noch die Flucht in das abkühlende Nass. Genial ist hierfür neben den normalüblichen Duschen, Wassergüssen und Tauchbecken die großartige Wasserfalldusche. Wie in einer Grotte in Thailand prasseln in mehreren tosenden Wasserfällen 500 Liter erfrischendes Wasser pro Sekunde auf die erhitzen Körper, ein wahrlich unvergleichliches Erlebnis.

Wer danach frische Luft schnappen möchte und dazu in den Windkanal hinausgeht, einem kleinen Innenhof, indem immer eine frische Brise weht, fühlt sich angesichts der rostroten Holzfassaden und des rustikalen Holzsteges nach Schweden versetzt, nur der Blick auf die Dünenlandschaft der Ostsee fehlt.

So viel Sauna entspannt nicht nur, sondern macht auch müde. Die Liegen auf der Empore „Wolke sieben“ laden für eine ausgedehnte Ruhephase ein und im „Frühlingsgarten“ kann man es sich, dezent abgeschirmt von den herunterhängenden Palmenwedeln, sogar zu zweit auf den bequemen Liegeelementen aus Korbgeflecht gemütlich machen. Viele Besucher finden angesichts der ruhigen, von sanftem Wasserrauschen erfüllten Atmosphäre Muße für einen spontanen Erholungsschlaf.

Sauna macht schön

Was macht die Sauna weltweit so beliebt? In erster Linie ist es natürlich die gründliche Reinigung des Körpers und der wohltuende Entspannungsfaktor. Wärme hat etwas Tröstendes an sich, und so mancher Allatagsfrust löst sich in der kuscheligen, warmen Geborgenheit der Saunakabine einfach auf.

Zudem sind die Auswirkungen auf den Organismus enorm: Die feuchte Wärme öffnet die Poren und durch den Schwei゚ werden zahlreiche Giftstoffe ausgeschwemmt, die den Körper sonst nur unnötig belasten würden. Ein Peeling mit Salz, kräftiges Bürsten oder abstreichen mit Birkenlaub, wie es in Finnland üblich ist, steigert dies noch. Der Wechsel von Hitze und Kälte ist ein gutes Gefä゚training, sodass das Hautbild sich nachhaltig bessert und der Alterungsprozess sich verlangsamt. In Finnland sagt man: Die Frauen sind am Schönsten nach der Sauna.

Regelmäßige Saunagänge stärken das vegetative Nervensystem und die Immunabwehr, was besonders in der kalten Jahreszeit zum Tragen kommt. Die kalten Duschen regen den Stoffwechsel an, der Blutdruck reguliert sich, der Kreislauf wird aktiviert und die Atmung vertieft sich.

Die Sauna hat aber auch eine wichtige soziale Funktion. In vielen Ländern ist sie regelrecht ein gesellschaftliches Ereignis und bietet eine gute Gelegenheit, sich zu begegnen und die Gemeinschaft zu pflegen. Es sind garantiert schon unzählige konstruktive und kreative Ideen bei einem Saunabesuch geboren worden.

… denn das Gute liegt so nah

Auf Reisen gehen und damit aus den Alltagsherausforderungen heraustreten, sich durch Komfort und guten Service verwöhnen lassen und die Kultur fremder Regionen zu erfahren, ist heutzutage für viele Menschen ein wichtiger Lebensfaktor geworden. Die weltweite Reiselust vieler Volksgruppen bestätigt dies. Nur ist es einem nicht immer gleich gegeben, einen ausgiebigen Urlaub oder sogar eine Fernreise zu machen, wenn der Alltag mal wieder lastet. Genau da setzt das Konzept der Therme Wörishofen an. Sie bietet mit ihrem exotischen Flair, dem gehobenen Standart, dem vielseitigen Programm und dem freundlichen Service urlaubsgleiche Qualitäten, die maßgeblich zur Entspannung und Erholung der Besucher beitragen. Und das quasi vor der eigenen Haustür.

Kurort www.bad-woerishofen.de

Therme www.therme-badwoerishofen.de


Die heißen Naturquellen bei Bagni San Filippo in der Toskana

Die heißen Naturquellen bei Bagni San Filippo in der Toskana

Wasser, das Urelement des Lebens, fasziniert in seinen vielfältigen Erscheinungsformen die meisten Menschen und zieht sie magnetisch an. Unabhängig von dem Bedürfnis nach körperlicher Reinigung, ist die Lust in das erfrischende Nass einzutauchen und sich darin zu bewegen und zu tummeln, bei Erwachsenen wie Kindern sehr groß. Vor allem wenn es sich um natürliche und erst recht, wenn es sich um warme Quellen handelt.
Im schönen Val d’Orcia, ca. 50 km südlich von Siena am Fuße des Vulkankegels Monte Amiata, dem heiligen Berg der Toskana, fernab des Massentourismus, befindet sich das kleine Thermalbad Bagni San Filippo. Es gilt als das älteste natürliche, von Menschen genutzte Heilbad der Welt, das direkt aus einer heißen Quelle gespeist wird. Vermutlich badeten im Altertum hier schon die Etrusker und die Römer. Es ist überliefert, dass auch Lorenzo de' Medici, der Prächtige, in der Renaissance an diesem Ort Heilung suchte.

Entdeckt und erstmalig schriftlich erwähnt wurde es 1271 von Filippo Benizi, einem Prior aus Florenz. Er zog das Leben in religiöser Einsiedelei den anstrengenden und herausfordernden Verpflichtungen eines Papstes vor und floh vor seiner Wahl zum kirchlichen Oberhaupt in das damals noch wilde und unzugängliche Tal, wo er sich in einer Grotte verbarg, die auch heute noch dort vorzufinden ist. Später wurde er heilig gesprochen und sowohl der Ort als auch die Kirche wurden nach ihm benannt.

Der Ort selber ist wirklich sehr klein, so klein, dass es nur eine Straße hindurch gibt, die zudem nur in eine Richtung zu befahren ist. Die wenigen Wohnhäuser gruppieren sich um das Kurhotel, neben dem das auch öffentlich zugängliche Thermalbad liegt und um die ebenfalls sehr kleine Kirche. Immerhin gibt es zwei Osterien, die eine vorzügliche einheimische Küche anbieten, und zwei typische kleine Kaufmannsläden, in denen die Dorfbewohner auch ihren Café trinken.

Wenn man sich dem kleinen Bergdorf nähert, kann man schon von Weitem den schwefeligen Geruch der natürlichen Heilquelle wahrnehmen, die aus den Tiefen des Vulkangesteins angenehm temperiert mit 25 °C bis zu 52 °C hervorsprudelt und sich als „Rio Bianco“ den Weg durch das stille Tal bahnt.

Die heißen Naturquellen bei Bagni San Filippo in der Toskana

Unterhalb des im Ort einzigen kleinen Hotels Terme mit dem Charme der 70er befindet sich das kleine, einfache Thermalbad, das durch einen direkten Zulauf beständig mit dem heißen Wasser gespeist wird. Von Mai bis November kann man dort in ca. 38 °C warmem Wasser herrlich schwimmen und relaxen. Eintritt für den ganzen Tag € 10,00 inklusive Liege Sonnenschirm, Umkleide, Duschen und WC. Mutige probieren die heiße Felsendusche aus, die mit 52 °C schon etwas herausfordernd ist. Wer glaubt, in dem Schwimmbecken ausdauernd lange schwimmen zu können, wird schon nach 10 Minuten ermüdet auf der Stelle treiben. Viel gesünder ist es, sich ohne Anstrengungen im Wasser treiben zu lassen und die Wärme auf Gelenke und Knochen wirken zu lassen. Zwei Bademeister wachen darüber, dass niemand zu Schaden kommt.

Das milchig trübe Wasser ist nicht nur herrlich warm, sondern es enthält viele wertvolle Mineralien wie Schwefel, Sulfat, Kalzium(-carbonat) und Magnesium, die sich heilsam auf Gelenke, Knochen, Haut, Nasennebenhöhlen, Bronchien und Lungen auswirken. Diese besondere Zusammensetzung lässt auch die außergewöhnliche Farbe des Wassers entstehen, das an einen weiß und türkis schimmernden Opal erinnert. Der feine weiße Mineralschlick, der sich auf dem Boden absetzt, wird auch als natürlicher Fango für Körperpackungen, Gesichtsmasken oder für Peelings verwendet. Er reinigt die Haut und macht sie samtweich und zart. Die warmen Dämpfe werden für Inhalationen und Aerosoltherapien genutzt.

Wer länger dort verweilen möchte, findet im angrenzenden Kurhotel ein komfortables und stilvolles Ambiente, das alles für einen gelungenen Wohlfühlaufenthalt bietet. Seit ca. 60 Jahren werden dort diverse Massagen, Kosmetik und medizinische Anwendungen aus den natürlichen Ressourcen der Heilquelle angeboten.

Baden macht sehr hungrig, dafür bietet der Ort zwei authentische kleine Osterien, von denen mindestens eine geöffnet hat. Quasi Wand an Wand mit der kleinen Kirche San Filippo ist das kleine Lo Spugnone ( der Löffel ) , wo die Brüder Matteo und Tiberio bedienen, während in der Küche die Mutter Giuseppina das Sagen hat und göttliche traditionelle toskanische Speisen zaubert. Gleich gegenüber dem Terme Hotel betreibt Maurizio das Il Ritrovo di San Filippo.

Am schönsten jedoch ist es, durch den Wald im kleinen Tal entlang des Baches abwärts zum Fosso Bianco zu laufen. Wo auch immer das mineralienreiche Wasser der Quelle aus dem Felsen ausgetreten ist, haben sich im Laufe der Zeit grandiose weiße und ockerfarbene Kalksinterablagerungen gebildet. Es ist wirklich ein beeindruckendes Naturschauspiel, wenn man dem kleinen Pfad bergab folgt und sich plötzlich aus dem dunklen Wald ein riesiger, strahlend weißer Kalksinterabhang auftut, der aus dem Felsen herauszuquellen scheint. Die Einheimischen nennen ihn zu Recht Balena Bianca, weißer Wal. Denn in der Tat mutet seine Form wie der große Kopf eines Buckelwales an. Majestätisch und würdevoll in sich ruhend schaut er auf seine Besucher und regiert über das stille Tal. Früher haben die Menschen ihn erklettert und direkt in seinen Gruben und Becken im heißen Wasser gelegen. Heute ist er als Naturdenkmal geschützt und die Badelustigen müssen mit dem etwas kühleren Wasser im Bach vorlieb nehmen.

Wildromantisch formt der Bachlauf zahlreiche Terrassen, in denen sich das Wasser zu natürlichen Badebecken aufstaut. Hinter jeder Wegbiegung tut sich ein weiteres Becken auf, gänzlich verschieden von dem vorherigen. So reiht sich eines an das andere, von Felsen und grünem Buschwerk umgeben, solange, bis die urwüchsige Vegetation ein Begehen nicht mehr zulässt. Die kleinen, flachen Becken sind weißlich trüb und sehen aus wie mit verdünnter Milch gefüllt. Die breiteren und tieferen leuchten in einem feinen, pastelligen Türkis. Wasserfälle in allen Größen verbinden die Becken miteinander. Ihr fortwährendes, ruhiges Plätschern und Murmeln ist allgegenwärtig.

Es ist sehr beliebt, dort inmitten der idyllischen Natur in diese Becken einzutauchen oder sich unter einem Wasserfall den Rücken massieren zu lassen. Viele Besucher finden den Weg hierher. Auffallend ist die schon fast andächtige Ruhe an diesem verwunschenen Ort. Die Besucher respektieren einander, jeder sucht sich seine „Badewanne“, um ganz für sich im Einklang mit den Elementen der Natur, begleitet vom Vogelgezwitscher, die Badefreuden zu genießen, zu entspannen und sich mit besinnlicher Ruhe aufzutanken. Das ist wahres Retreat, ein Platz, der innere Einkehr und Kontemplation ermöglicht.

In der kühlen Jahreszeit zeigen die Quelle und das Thermalbad ihre mystische Seite, wenn durch den Temperaturunterschied bedingt Nebelschwaden über dem Wasser schweben und man sich dadurch in eine zauberhafte Märchen- oder Fantasywelt versetzt fühlt. Das Tal von San Filippo ist wahrlich ein besonderer Ort, ein Meisterwerk der Natur, geschaffen von der Kraft der Erde und ihren Elementen. Diejenigen, die es für sich entdecken und sich seiner Energie öffnen können, werden reich beschenkt.

Anfahrt:

Den im Val d’Orcia gut ausgeschilderten Ort Bagni San Filippo erreicht man über die Cassia (Regionalstraße) SR 2 oder über die Autostrada A1 zwischen Florenz und Rom, von der Autobahn-Ausfahrt Chiusi-Chianciano Terme sind es noch 33 km.

Website: www.bagnisanfilippoterme.it

Therme: www.termesanfilippo.com

Osteriea Lo Spugnone www.lospugnone.it


Aura-Arbeit mit Ätherischen Ölen – das Wunder der Wandlung erfahren

Die meisten Menschen kennen Ätherische Öle nur als duftende Substanzen, mit denen man in Räumen Wohlgerüche verbreiten kann, oder sie setzen sie als aromatische Zutat einem Massageöl bei. Wer sich in der Naturheilkunde auskennt, weiß, dass in der Aromatherapie erfolgreich Ätherische Öle zur Behandlung von physischen oder psychischen Problemen eingesetzt werden. Aber dass die Ätherischen Öle darüber hinaus noch eine geistige, spirituelle Wirkung haben, die gerade heute, in der Zeit der gravierenden Wandlungen und der Schwingungserhöhung der Erde zum Tragen kommt, ist nahezu unbekannt.

Was ist so besonders an den Ätherischen Ölen?

In den Pflanzen sitzen die Duftstoffe in winzigen Öldrüsen, die je nach Pflanzentyp überall, von der Blüte bis zu den Wurzeln, verteilt sein können. Die Pflanze benötigt sie in erster Linie als Energiespeicher und Informationsträger, sie schützen sie aber auch vor Krankheiten oder locken Insekten an. Ätherische Öle werden überwiegend durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Bei diesem Vorgang werden die Pflanzenteile für eine gewisse Zeitdauer durch Wasserdampf ausgekocht. Der Dampf nimmt nicht nur die Duftstoffe, sondern auch alles, was das Leben und das Wesen der Pflanze ausmacht, auf. Beim Erkalten kondensiert der Dampf zu einer öligen Essenz, die in diesem Stadium noch geruchsneutral ist. Erst nach einer gewissen Reifezeit entfaltet sich der einzigartige Duft. Dieser Vorgang ist für die Pflanze ein echter Transzendierungsvorgang. Das, was physisch sichtbar und fühlbar war, geht durch einen Sterbeprozess, um gleich einem Phoenix aus der Asche auf einer höheren, geistigen Ebene in neuer Form und nahezu substanzlos als komprimierte Essenz wieder aufzuerstehen. Behutsam destillierte Ätherische Öle haben einen großen Reinheitsgehalt und sind hochwirksame, feine Energien. Die Erde mitsamt ihren Lebensformen geht gerade durch einen umfassenden Transformationsprozess. Ihr Aufstieg in die viert- und die fünftdimensionalen Energieebenen bedingt, dass sich alles Leben auf ihr diesen hohen Schwingungen anpassen wird und sich ebenfalls wandelt. Das bedeutet nicht nur, dass man die neuen Energien körperlich aushalten und tragen können sollte, sondern auch, dass eine höhere Gefühls- und Bewusstseinsebene ausgebildet werden muss. Die alten Denkmuster und Emotionalstrukturen sind nicht kompatibel mit den Energien der Neuen Zeit. So gestaltet sich für zahlreiche Menschen die täglich zunehmende kosmische Einstrahlung anstrengend oder sogar existentiell fordernd, oftmals bis an die Grenzen der Erträglichkeit heran. Dabei ist es vielleicht beruhigend zu wissen, dass sich das Alte nicht komplett auflöst, sondern während der Anpassungs- und Wandlungsphase in seinen wertvollsten Inhalten auf eine höhere Seinsebene gehoben wird. Was könnte diesen Vorgang besser unterstützen und begleiten als die reinen, natürlichen Duftessenzen des Pflanzenreiches, die diesen Weg bereits gegangen sind und uns auf der körperlichen-, der seelischen-, der energetischen- und der Bewusstseinsebene ihren reichen Erfahrungsschatz zur Verfügung stellen?

Schon immer haben Düfte die Menschen fasziniert

und in allen Kulturepochen wurden sie in vielfacher Weise eingesetzt. Dass wir so sensitiv auf Düfte reagieren, liegt im Geruchssinn selbst begründet. Der Geruchssinn ist der älteste aller Sinne, er bildete sich im Laufe der Evolution noch vor den anderen Sinnen aus. Das Besondere ist, dass die Riechschleimhaut in der Nase mit ihren unzähligen Riechnervenzellen direkt mit dem Zentralhirn verbunden ist. Duftreize gelangen somit ungefiltert in das Gehirnarreal, das unser Erinnerungs- und Gefühlsspeicher ist, und lösen dort eine unmittelbare emotionale Reaktion aus. Jedes Mal, wenn wir atmen, riechen wir und wir reagieren schon auf den Geruch, noch bevor der Verstand ihn erfasst und analysiert hat. Somit sind Düfte hervorragend geeignet, um an tief verborgene und längst aus dem Bewusstsein verdrängte Speicherungen heranzukommen und sie dadurch sanft aufzulösen.

Die Nase ist unbestechlich

Ihre Wirkungsweise geht am Verstand vorbei. Gerade diese Tatsache macht die Arbeit mit den Ätherischen Ölen so wertvoll. Ätherische Öle werden ganz besonders gut von der Aura, dem Energiefeld des Menschen, aufgenommen. In der ätherischen Auraebene ist der gesamte Körper mit jeder Zelle, mit all seinen Gliedmaßen und Organen, als Duplikat noch einmal abgebildet. Diese Auraschicht ist für das Lebendigsein des Körpers verantwortlich. Je vitaler und gepflegter die ätherische Aura ist, desto gesünder ist der Mensch. Arbeitet man mit den Ölen in dieser Auraschicht, so verbreitet sich die wohltuende Wirkung nicht nur lokal dort, wo sich die Hände gerade befinden, sondern im gesamten Körper, was ganz unmittelbar und direkt zu spüren ist. Wenn man z.B. einen akuten Erschöpfungszustand hat, kann so eine Aura-Arbeit innerhalb von Minuten wieder stabilisieren, beruhigen und neue Lebenskraft schenken. Eine regelmäßige Anwendung von Ätherischen Ölen in der Aura bewirkt deutlich sicht- und fühlbare Veränderungen: die Farben leuchten intensiver, der Energiefluss ist harmonischer, Blockaden lösen sich und die Strukturen werden feiner. Dementsprechend steht der Mensch auch mit einem anderen Selbstbewusstsein und klarerer Souveränität im Leben.

Ätherische Öle als spirituelle Wegbegleiter

Jedes Öl ist eine einzigartige Duftwesenheit, die dem Anwender auf verschiedenen Ebenen vielfache Botschaften übermittelt. Lässt man sich auf diese Arbeit ein und ist man offen für Düfte, so melden sich die Öle als “Entwicklungshelfer” oder “Lebensphasenbegleiter” gerade zum richtigen Zeitpunkt, um einem durch eine Findungskrise oder einen Klärungsprozess hindurch zu helfen. Sanft und behutsam führen sie zu den zu anstehenden und oft verdrängten Themen, helfen zu erkennen, zu lösen oder zu integrieren. Sie trösten, schenken Geborgenheit, bieten Schutz, geben Kraft, Vertrauen und Zuversicht, sie beruhigen oder ermuntern, verhelfen zur Klarheit, befreien oder versöhnen. Die Anwendung ist einfach, aber durchaus facettenreich. Die Effizienz dieser Arbeit spricht für sich. Gerade in der heutigen Zeit, die so kompromisslos von jedem Einzelnen fordert, sich zum wahren Sein zu bekennen, sind diese reinen Essenzen ein ganz wertvolles Geschenk, das die Erde den Menschen macht.

Über den Duft der Haut

Jeder Mensch tritt als göttlicher Lichtfunke in die physische Welt ein. In unserem wahren Sein sind wir von reinster Schönheit, Wahrhaftigkeit und in bedingungsloser Liebe mit Allem-Was- Ist verbunden. Das ist das Ideal nach dem wir uns zutiefst sehnen und viele, nach Bewusstsein strebende Wesen, versuchen dieses Ziel in ihrem physischen Leben zu realisieren. Aber warum passiert es immer wieder, dass uns Menschen begegnen, die wir im wahrsten Sinne des Wortes nicht “riechen” können? Statt ihnen mit Liebe und in Offenheit entgegenzutreten entsteht Distanz, spontane, oftmals nicht mehr zu steuernde emotionale Reaktionen schaffen unüberwindliche Fronten, Ablehnung bis hin zum Hass baut sich auf.

Das vielseitige Organ Haut

Die Haut das größte Organ im physischen Körper, sie ist weit mehr als nur die Begrenzung zur Außenwelt. Ihre wichtigste Aufgabe ist die Sinnesfunktion. Durch zahlreiche Nerven- und Sinneszellen nimmt sie Reize aus der Umwelt auf und leitet sie in ständigem Austausch an das Gehirn weiter. Diese besondere Verbindung zwischen der Haut, dem Gehirn, und damit auch der Psyche, ist bereits im embryonalen Stadium angelegt worden, denn das Nervensystem und die Hautzellen entstehen beide aus dem Ektoderm. Das erklärt, warum man an der Haut psychische Befindlichkeiten ganz unmittelbar ablesen kann: das Gesicht färbt sich rot vor Scham oder Wut, wird kreidebleich vor Entsetzen, Angstschweiß wird sichtbar, Kummer und Sorgenfalten graben sich ein. Die Haut ist ein Spiegel der Seele!

Die Zellen erinnern sich

Unser Körper hat ein eigenes Bewusstsein und kann mit jeder Zelle im Zellgedächtnis Erinnerungen speichern. Die Grundinformation, vielfach begraben unter Schichten von Schmerz und Trennung, ist die unseres göttlichen Seins. Gespeichert werden nicht nur die Erfahrungen des jetzigen Lebens, sondern auch alle eindrücklichen Erlebnisse aus früheren Inkarnationen. So sind in der Haut an vielen Punkten schmerzhaft spürbare, energetische Verdichtungen (Kristallisationen) eingelagert, die mit früheren Inkarnationen in Zusammenhang stehen. Werden wir dann erneut mit dieser Situation konfrontiert, so gibt das Zellgedächtnis die Erinnerung wieder frei und setzt eine unmittelbare emotionale Reaktion in Gang, was wir uns oftmals nicht erklären können. Es ist wichtig diese Kristallisationen aufzuspüren und energetisch aufzulösen, damit der Körper wieder ganz frei und durchlässig wird.

Die Seele gestaltet sich den eigenen Körper

Wenn eine Seele sich wieder auf den Weg begibt eine neue Inkarnation anzutreten, sucht sie sich die optimalen Startbedingungen aus, die ihr gleich von Anfang an ihre für diese Inkarnation zu bewältigenden Lernthemen präsentieren. Dazu gehören die Auswahl des Elternhauses mit dem entsprechenden sozialen Umfeld, das vererbte genetische Potential von Vater und Mutter und die Form des physischen Körpers. Viele Krankheitsdispositionen haben ihren Ursprung in vorigen Inkarnationen. Auch während des Lebens “formen” wir unseren Körper fortwährend gemäß der inneren Einstellung zu uns selbst und präsentieren uns so dem jeweiligen Umfeld.


Der Duft der Haut

In seinen speziellen Schweißdrüsen produziert der Körper Duftstoffe, die der psychischen Verfassung, dem Selbstwertgefühl und dem derzeitigen Gesundheitszustand entsprechen. Dieses “Körperparfüm” wird permanent als Botschaft an die Mitmenschen ausgesendet. Zusammen mit dem feinstofflichen Energiefeld, der Aura, bewirkt dies wie Menschen aufeinander reagieren, ob sie sich sympathisch sind oder sich ablehnen. Ein “komm mir nicht zu nahe” oder “lass mich bloß in Ruhe” steht im wahrsten Sinne des Wortes energetisch im Duft geschrieben und ruft unbewusst beim Gegenüber entsprechende Reaktionen hervor. Ein Mensch, der krank, depressiv, stressgeplagt oder angstgeschüttelt ist, riecht anders als wenn er zufrieden in sich ruht. Dieser spezielle Körperduft beeinflusst auch maßgeblich das erotische Leben. Intime Kontakte kommen nur zustande, wenn sich beide Partner gerne riechen mögen. Liebe geht durch die Nase! Auch lässt sich die Nase nicht durch angewendete Parfüme oder ansprechende äußere Erscheinung täuschen, denn der ursprüngliche Körperduft dringt durch viele Schichten von Überdeckungen hindurch.

Das Wunderwerk Nase

Der Riechsinn ist der ursprünglichste aller Sinne. In der Riechschleimhaut der Nase haben spezifische Riech-Nervenzellen über feine Flimmerhärchen direkten Kontakt mit der Außenwelt. So dringen Duftmoleküle ganz unmittelbar und ohne vorher analysiert werden zu können in das Zentralhirn, wo sich das Limbische System befindet. Von dort aus werden emotionales Verhalten, Sexualität und vor allem das Gedächtnis gesteuert. Es hat unzählige Duftinformationen gespeichert. Jedes mal, wenn wir atmen, riechen wir und noch bevor uns bewusst wird, was wir riechen, reagiert der Körper schon aus dem Unterbewusstsein auf den Duft. Deshalb kann man Düfte von z.B. Ätherischen Ölen wunderbar für therapeutische Zwecke einsetzen.

Der Körperduft im Wandel der Transformation

Alles Leben ist einem ständigen Wandel unterworfen, ein permanentes neu erschaffen und altes aufgeben vollzieht sich. Auch unser Gang durch das Leben lässt uns fortwährend neu entstehen spätestens nach 7 Jahren hat sich auch die letzte Körperzelle erneuert. Dieser Prozess ist vom Universum auf wunderbare Weise eingerichtet worden, denn so kann Entwicklung mit dauerhafter, bis in die physische Erscheinung sichtbarer Veränderung geschehen. Menschen, die erwacht sind und den bewussten Klärungsweg gehen, haben eine andere Ausstrahlung, die Aura ist feiner in ihrer Struktur und hat leuchtendere Farben, der Körperduft wird reiner. Ist der Klärungsgrad soweit gediehen, dass die Seelenverschmelzung eingetreten ist, man sich in einem dauerhaften All-Eins-Bewusstsein befindet und dazu noch den Lichtkörper vollständig aufgebaut hat, dann hat man auch einen gänzlich transformierten physischen Körper. Ein solcher Körper ist nicht mehr dem Gesetz von Alterung, Verfall und Tod unterworfen, im Gegenteil verfügt er über großartige Regenerierungs- und Selbstheilungskräfte und ein unbeschreibliches spirituelles Potential. Von dem indischen Yogi Ramalinga Swamigal, der vor ca. 100 Jahren lebte und diesen Entwicklungsstand erreichte, ist überliefert, dass seine Haut jung wie die eines fünfjährigen Kindes war und er den wohlriechenden, ganz reinen Duft eines neugeborenen Kindes ausstrahlte.

Geduld und Ausdauer führen zum Ziel

Leider bekommt man diesen Zustand allumfassender Glückseeligkeit und den vollständig transformierten Körper nicht geschenkt, sondern muss ihn sich stückweise erarbeiten. Die größte Hürde dabei ist das Loslassen der alten Muster, Verletzungen und gespeicherten Erinnerungen, die man gewohnt ist seit Inkarnationen mit sich zu tragen. Was kann man tun, um den Transformationsprozess zu unterstützen? Vorraussetzung ist zunächst einmal das innere Einverständnis sich auf den Weg des Erwachens begeben zu wollen, denn wenn man nichts verändern möchte, kann auch keine Entwicklung geschehen! Darüber hinaus ist die bewusste Lebensführung auf mehreren Ebenen sehr entscheidend auf der physischen Ebene eine ausgewogene, gesunde Ernährung und Reinigungsanwendungen, die den Entgiftungsprozess der Haut und des Körpers unterstützen, auf der emotionalen Ebene beobachten, lenken und ggf. vermeiden von emotionalen Reaktionen, auf der mentalen Ebene die klare Gedankenführung (jeder Gedanke ist eine Energie und erschafft Realitäten!) und auf der energetisch-spirituellen Ebene die regelmäßige Klärung und Pflege der Chakren und der Aura, sowie das Aufarbeiten und Lösen von Kernthematiken. Dadurch können sich die verschiedenen Schichten der verdichteten Energien aufl ösen, so dass sich wieder das Bewusstsein des wahren Selbst, des göttlichen ICH-BIN, ausbreiten und auf allen Ebenen erfahren werden kann. Wir brauchen uns nur zu erinnern!


Wellness auf See, was ist da anders als in einem Hotel

Kreuzfahrten werden zunehmend beliebter und verzeichnen einen großen Zulauf. Dies nimmt derartige Formen an, dass international immer größere Schiffe mit noch mehr Attraktionen gebaut werden. Die Veranstalter organisieren ausgefallene Rahmenprogramme zu den Landausflügen, wenn die Traumschiffe einen Tag in den Häfen fremder Länder liegen. Jedes Schiff hat zwar seine unverwechselbare Prägung und bietet den Gästen auch an Bord vielseitige Angebote: am Abend ein Showprogramm, Spiele- und Freizeitevents, Wissens-, Bildungs- und Fitnesskurse. Aber eines haben alle gemeinsam: die Wellnes-Abteilung.

Ich bin unlängst selbst in den Genuss gekommen, eine Kreuzfahrt erleben zu dürfen und teile nun die Begeisterung der vielen Kreuzfahrtfans. Das Schiff meiner Wahl war die MS Astor, die mit 578 Betten zu den Kreuzfahrern der kleineren Kategorie gehört und die mit ihrem besonders familiären Ambiente punktet. Ihre Wellness-Abteilung liegt auf dem untersten der sieben für die Gäste zugänglichen Decks, also tief im Schiffsbauch. Sie ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Vorn ist der Frisör- und Beautysalon untergebracht, der alles anbietet, was die Dame und der Herr für ein gepflegtes Aussehen und ein schönes Hautbild benötigen. Als zusätzliche Spezialität sind vielfältige Massagen und Ganzkörperanwendungen im Programm.

Hinter dem Beautybereich ist eine für alle Gäste frei zu nutzende, in schönen Farben gestaltete Wellness-Oase mit angenehm temperiertem Süßwasserswimmingpool. Dort findet auch die Wassergymnastik statt. Mehrere Entspannungsliegen laden zum Relaxen ein, darunter auch fünf ergonomisch geformte, türkisblau geflieste, beheizte Ruheliegen, die den Rücken herrlich durchwärmen. Der Saunatrakt, der eine finnische und eine milde Biosauna zur Erholung bereithält, ist durch eine Milchglastür abgeteilt. Hier kann man es sich fern des allgemeinen Trubels gutgehen lassen. Die 55 Grad warme Biosauna ist ebenfalls mit türkisblau gefliesten Wärmebänken ausgestattet. Sie hat ein sehr schlichtes, puristisches Ambiente. Durch das wechselnde Farbenspiel des Sternenhimmels, der einzigen Lichtquelle im Raum, wird sie zu einer Oase der Ruhe, die zur Meditation einlädt.

Die engagierte Managerin des Spa-Bereichs hat ein kompetentes, junges Team aus Frisörmeisterinnen und Physiotherapeutinnen zusammengestellt. Für sie hat die individuelle Anpassung des Angebots und der Serviceleistungen an die Vorlieben und Wünsche der Kunden, an die Jahreszeit und an das Reiseziel höchste Priorität. So hat sie für die Nordreisen immer zwei Masseurinnen engagiert, weil die Gäste wärmebedürftiger sind und die Massageanwendungen gut gebucht werden. Bei den Reisen in südliche Gefilde besteht mehr Nachfrage für Anwendungen im Beautybereich, da durch das vermehrte Schwitzen und durch das Tragen von Sonnenhüten vor allem die Frisuren leiden.

Auf meiner Reise probierte ich einige Anwendungen aus und gönnte mir nach einem Saunabesuch ein Peeling mit Eifelfango, gelöst in Thermalwasser, und anschließend eine nährende Packung, die meine Haut samtweich gemacht hat. Für den großen Auftritt beim Galadiner ließ ich mir eine schöne Frisur machen und meine Gesichtszüge mit einem dezenten Abend-Make-Up betonen. Weich fielen große Lockenkringel über meine Schultern und wippten luftig bei jedem Schritt wie in einer Fernsehreklame für Haarshampoo. So glatt und glänzend waren meine Haare schon lange nicht mehr.

Interessant war für mich auch die Skin Scope-Untersuchung. Hierbei wird das Gesicht von Schwarzlicht angestrahlt. Mit diesem Verfahren werden auch kleinste Hautunreinheiten, Pigmentflecken und vor allem auch trockene Hautpartien oder durch UV-Licht geschädigte Hautbereiche deutlich sichtbar gemacht, was man in einem Spiegel selber sehen kann. Nach diesem Ergebnis kann man sein Hautpflegeprogramm umstellen und sinnvoll ergänzen. Entsprechende hochwertige Pflegeprodukte sind im Spa käuflich zu erwerben. Wenn die Reise lang genug andauert, kann eine erneute Untersuchung schon ein verbessertes Hautbild anzeigen.

An einem Tag mit Windstärke 8, an dem die Astor durch die aufgewühlte Nordsee stampfte, einige Gäste schon etwas grün im Gesicht waren und alle dazu angehalten wurden, sich stets gut festzuhalten, lag ich unten im Spa auf der Massageliege und wurde von der Physiotherapeutin Celine mit dem „Weg zur vollkommenen Entspannung“ beglückt. Das ist eine 90-minütige Behandlungs-Sequenz, die eine Hot Stone-Massage, verschiedene Shiatsu-Elemente und eine mild reinigende, klärende und pflegende Gesichtsbehandlung mit edlen Kosmetikprodukten beinhaltet.

Die Hot Stone-Massage wird mit rund geschliffenen Basaltsteinen durchführt, die im Wasserbad auf 55 Grad erwärmt werden. Bedingt durch ihre amorphe Struktur können diese Lavasteine die Temperatur besonders lange halten. Celine bearbeitete meinen Körper sanft mit den schwarzen Handschmeichlern, ließ sie auf einem Ölfilm mit leichtem Druck über die Haut gleiten und legte sie anschließend für eine Weile auch direkt auf. Die Wärme durchströmte mich wohlig bis in die tieferen Hautschichten und bald schon lag ich in tiefer Entspannung, sah schöne Bilder hawaiianischer Strände vor mir und merkte nichts mehr von Seegang und Wellen.

Eine wahre Wohltat ist es, den müden Füßen, die sehr wohl wissen, was sie an einem Ausflugstag an Land auf dem harten Straßenpflaster alles abgelaufen haben, ein erfrischendes Fußbad, ein belebendes Peeling oder eine lösende Fußreflexzonen-Massage zu gönnen. Ich probierte es aus und wieder schafften Celines Zauberhände es, mich bald in einen tranceähnlichen Entspannungszustand zu versetzen, sodass ich nach der 45-minütigen Massage wie auf Wolken wieder zur Kabine schwebte.

Man kann Wellness auf einem Kreuzfahrtschiff aber nicht nur auf wohltuende Körperanwendungen begrenzen, das gesamte Angebot an Bord gehört mit dazu. Es ist einfach herrlich, sich einmal um gar nichts kümmern zu müssen, kein Putzen und Aufräumen, kein Kochen und Waschen, kein Planen und Organisieren. Stattdessen sich im 31 Grad warmen Meerwasser im Außenpool treiben lassen und auf den Liegen an Deck Sonne tanken und die endlose Weite der Meere genießen. Sich stets an einen reich gedeckten Tisch setzen und fein speisen können und frei nach Wahl ein unterhaltsames und interessantes Tagesprogramm genießen. Nur einmal Kofferpacken, nur einmal anreisen und trotzdem viele neue Orte und Länder kennen lernen.

Für mich war schon nach kurzer Zeit an Bord der Alltag zuhause weit weg und vergessen. Das Erleben und Genießen des aktuellen Geschehens erfüllte meine Tage auf See. Wenn Körper, Seele und Geist sich auf diese Weise gleichermaßen erholen können, dann ist das Wellness pur.

TransOcean, Veranstalter für höchst persönliche Kreuzfahrten

TransOcean, Veranstalter für höchst persönliche Kreuzfahrten Twittern

Kommen Sie an Bord unserer modernen Kreuzfahrtschiffe und freuen Sie sich auf einzigartige Reiseerlebnisse auf den Meeren dieser Welt und den schönsten Flüssen Europas. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und neuer Struktur bietet TransOcean Ihnen individuelle Reiseangebote für jeden Geschmack. Ganz gleich ob als Gast auf einer unserer Kreuzfahrten oder an Bord unserer Flussreisen, unser Team bietet Ihnen einen perfekten Service, einmalige Wohlfühlatmosphäre und unvergleichliche Urlaubsmomente. Ihnen die Welt aus dem schönsten Blickwinkel zu zeigen, das ist unser Bestreben. Schauen Sie sich doch unser Angebot einmal an. www.transocean.de

Zurück nach oben

Toskana BilderTechnische Fachübersetzungen vom und ins Spanische

zurück nach oben